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Veranstaltung "Gewalt verhindern – Integration fördern" in Recklinghausen

Schauspieler Ralf Moeller macht Jugendliche an seiner ehemaligen Hauptschule stark gegen Gewalt

Recklinghausen, 22. November 2013. Die Turnhalle der Schule an der Wasserbank in Recklinghausen-Süd platzte aus allen Nähten, als Ralf Moeller am Freitagmorgen mit der Aktion „Gewalt verhindern – Integration fördern“ seine ehemalige Hauptschule besuchte. Der Botschafter der Aktion sprach zu über 300 Schülerinnen und Schülern sowie geladenen Gästen aus Politik und Gesellschaft der Stadt Recklinghausen über seinen Lebensweg und ermutigte die Jugendlichen, die Finger von Gewalt zu lassen.

„Powert euch im Fitness-Studio aus, nicht mit den Fäusten! Wenn ihr etwas wirklich wollt, dann könnt ihr es schaffen!“, sagte er auf der Bühne zu Star-Moderatorin Nina Moghaddam. Ralf Moeller, der selbst aus einfachen Verhältnissen kommt und es nach Hollywood geschafft hat, rief die Jugendlichen dazu auf, niemals den Glauben an sich selbst zu verlieren und sich von Misserfolgen nicht unterkriegen zu lassen.

Moellers früherer Lehrer, Ludger Freitag, freute sich ihn wiederzusehen: „Ich bin unheimlich stolz, auf das, was Ralf geleistet hat. Mit seinem Durchhaltevermögen ist er für unsere Schülerschaft ein großes Vorbild!“

Ihre ganz eigenen Vorstellungen von Integration und Toleranz präsentierten Schülerinnen und Schüler der Wasserbank-Schule mit Auszügen aus der Tanztheater-Produktion „Panik im Pott“, einer rasanten Zeitreise durch das Ruhrgebiet. Das Coolness-Team der Fünftklässler zeigte auf der Bühne, wie man mit brenzligen Situationen umgeht.

Der Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, Wolfgang Pantförder, betonte das Miteinander: „Integration muss im Alltag durch gegenseitige Toleranz gelebt werden. Wir unterstützen das als Stadt und ich denke, Recklinghausen ist da auf einem guten Weg.“

Zum Abschluss der Veranstaltung trat die Künstlerin Safiya mit ihrem Song „One Blood“ auf. Die junge Sängerin, die sich gegen Gewalt engagiert, will insbesondere junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte ermutigen, selbstbewusst ihre Ziele zu verfolgen.

Die Veranstaltung „Gewalt verhindern – Integration fördern“ in Recklinghausen, ist das vorletzte von bundesweit vier Events mit dem Ziel, Gewalt bei Kindern und Jugendliche vorzubeugen. Gleichrangiges Ziel ist die Integrationsförderung von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte in Deutschland. Die Abschlussveranstaltung findet am 26. November 2013 in Potsdam statt.

Die Aktion „Gewalt verhindern – Integration fördern“ wird von der Zeitbild Stiftung durchgeführt und von dem Europäischen Integrationsfonds und dem Bundesministerium des Innern gefördert.

Weitere Informationen und Bildmaterial zu den Veranstaltungen finden Sie hier. Besuchen Sie uns auch auf Facebook.


vom 22. Nov 2013 bis 22. Nov 2013

Schule an der Wasserbank
Wasserbank 20
45663 Recklinghausen



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