Gefördert durch

Soziale Kompetenztrainings

Das Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining bietet unterschiedliche Angebote zur Stärkung sozialer Kompetenzen an. Im Folgenden wird Ihnen das Training "Stark im Team" und "Faires Kämpfen" vorgestellt.

Stark im Team - Soziales Kompetenztraining für Gruppen und Klassen

Herausforderungen

Kinder und Jugendliche sind heutzutage vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt: Sie sollen leistungsorientiert und konkurrenzfähig in Schule und Freizeit sein und durchsetzungsstark eigene Interessen vertreten. Zugleich wird erwartet, dass sie sich gegenseitig respektieren, in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptieren und Teamfähigkeit beweisen. Der Umgang mit anderen soll wertschätzend und fair sein und Konflikte gewaltfrei geführt werden. Auch subtile Formen von Gewalt wie Mobbing oder Ausgrenzung sollen durch offene und direkte Kommunikation vermieden werden.

Den einzelnen Mitgliedern einer Gruppe mangelt es zumeist nicht an sozialen Ressourcen und einer selbstbewussten Haltung. Vielmehr gilt es, aus dem vorhandenen Potential einen sozial angemessen und wertschätzenden Umgang mit verschiedenartigen Menschen zu fördern, die Stärken der Gruppe herauszustellen und somit die Individuen zu einer handlungs- und teamfähigen Gruppe anzuleiten.

Was tun?

Teamfähigkeit heißt, die einzelnen Mitglieder mit ihren Stärken, Schwächen und ihrer Unterschiedlichkeit zu akzeptieren. Dazu brauchen Gruppen die Gelegenheit zur Erfahrung, dass Erfolg maßgeblich vom Miteinander und der Vielfalt unterschiedlicher Sichtweisen unter Einbeziehung der Ressourcen jedes Teammitglieds abhängt. Eine Gruppe stärken bedeutet folglich, ihr fordernde aber lösbare Aufgaben zu stellen und dadurch die Erfahrung gemeinsamer Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.

Die Mitglieder einer Gruppe können so lernen, sich selbstbestimmt in ein soziales Gefüge einzubringen, was ebenso die Grundlage für das Miteinander in weiteren Lebensbereichen wie Arbeit, Sport und Familie darstellt. Entscheidend ist ein respektvoller Umgang miteinander, sowie Anerkennung und Förderung der Fähigkeiten des Einzelnen.
Gemeinsam stark!

Unser Angebot

Das Training "Stark im Team" ist speziell auf die Bedürfnisse von Klassen und Gruppen ausgerichtet; im Vordergrund steht Lernen durch Erleben und Bewegung. Theoretische Lerninhalte werden mit praktischen Übungen und reflektierenden Gesprächen verbunden. In dieser Vielfalt können sich die Teilnehmer neu kennen- und akzeptieren lernen. Über spielerische Übungen sollen die Teilnehmer sich als Team Herausforderungen stellen, diese gemeinsam lösen, Vertrauen zueinander und damit in den Gruppenzusammenhalt entwickeln. Gegenseitige Unterstützung, Empathiefähigkeit und eine Streitkultur, die auf Fairness basiert, sind dabei wichtige Aspekte.
Und das alles mit viel Spaß!

Die Inhalte und Kompetenzen werden praxisnah trainiert und jeweils auf die Gruppe und deren aktuellen Bedürfnisse zugeschnitten.
Es gibt kein Training vom Fließband!

Struktur des Trainings

Ziele
Das Training soll das Miteinander im Klassenverband und in Gruppen stärken, die soziale Kompetenz und eine wertschätzende Kommunikation im Umgang miteinander fördern und spielerisch verstärken.

Methoden
Das Training orientiert sich an erlebnispädagogischen und erfahrungsbasierten Methoden und bindet neben Kommunikations- Vertrauens- und Strategieübungen auch Gruppengespräche und Rollenspiele ein.

Inhalte
Mögliche Schwerpunkte:
- Teambildung & Gruppenstärkung
- Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Empathiefähigkeit
- Stärkenanalyse der Gruppe
- Gemeinschaftliche Konflikt- und Problemlösestrategien
- Anti-Mobbing-Strategien
- Gewaltfreie und wertschätzende Kommunikation

Organisation

- Trainingsdauer: 3-6 h/Tag und kann einen bis mehrere Tage umfassen.
- Wochenendmaßnahmen (mit Eltern) sind ebenfalls möglich.
- Teilnehmerzahl zwischen ca. 8-30.
- Der Altersunterschied der Teilnehmer sollte max. 2-4 Jahre betragen.
- Alle Details werden im Vorfeld mit den Trainern besprochen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Faires Kämpfen als soziales Kompetenztraining für Gruppen und Klassen

Herausforderungen

Kinder und Jugendliche beschäftigen sich heutzutage weniger mit Bewegungsaktivitäten und verbringen stattdessen einen beträchtlichen Teil ihrer Freizeit vor dem Fernseher oder dem Computer. Daher haben sie weniger Gelegenheit für zwischenmenschliche und körperorientierte Kontakte. Gleichzeitig sieht man häufig Kinder und Jugendliche, die freundschaftlich und fair miteinander rangeln oder kämpfen. Kämpfen ist ein Teil des sozialen Lernens und gehört somit zur Lebenswirklichkeit von Menschen. Kämpferische Verhaltensweisen treten im Alltag auf, beispielsweise in den Schulpausen zeigt sich die ganze Bandbreite von spielerischem Rangeln und Raufen bis hin zu brutaler Prügelei. Muss Kämpfen daher verboten werden oder gibt es Alternativen?

Junge Menschen müssen lernen mit ihren Kräften zu haushalten und sie angemessen einzusetzen. Aber sie brauchen auch die Möglichkeit, diese Fertigkeiten zu erlernen und auszuprobieren.

Was tun?

Bewegung und im Besonderen Kämpfen ist ein wesentlicher Bestandteil in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Bewegungserfahrung ist Selbsterfahrung. Durch Bewegung erhalten die Heranwachsenden eine Rückmeldung über die eigenen Fähigkeiten, über ihre Stärken und Schwächen. Sie lernen ihre Leistungsfähigkeit einzuschätzen und eigene Grenzen zu akzeptieren oder auch zu erweitern. Durch die Herausforderung, sich zu messen und zu kämpfen, findet ein sozialer Vergleich statt. Dabei werden wichtige Erfahrungen über Erfolg und Misserfolg gemacht, wobei nicht der Sieg im Vordergrund steht. Beim Fairen Kämpfen gibt es keine Verlierer!

Die direkte kämpferische Auseinandersetzung mit dem Kampfpartner muss von Respekt vor dem Gegenüber und gegenseiti- gem Vertrauen geprägt sein. Sich der Herausforderung des Zweikampfes zu stellen, bewirkt die Ausprägung von Rücksichtnahme und eines verantwortungsbewussten Umgangs mit sich und dem Kampfpartner.

Unser Angebot

Das Training "Faires Kämpfen" ist speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen und von Klassen und Gruppen ausgerichtet; im Vordergrund steht Lernen durch Bewegung und kämpferische Erfahrungen. Die Kämpfe werden in kurzen Unterbrechungen gemeinsam reflektiert, Regelverstöße thematisiert und mit begleitenden theoretischen Lerninhalten ergänzt. In dieser Vielfalt können sich die Teilnehmer neu kennen- und akzeptieren lernen. Über spielerische Übungen sollen die Teilnehmer regelkonform raufen und rangeln und Vertrauen zueinander entwickeln. Rücksichtnahme, Empathiefähigkeit und die kämpferische Auseinandersetzung, die auf Fairness basiert, sind dabei wichtige Aspekte.
Und das alles mit viel Spaß!

Die kämpferischen Inhalte werden gemeinsam besprochen und jeweils auf die Gruppe und deren aktuellen Bedürfnisse und Kompetenzen zugeschnitten.
Es gibt kein Training vom Fließband!

Struktur des Trainings

Ziele
Das Training ist darauf ausgerichtet, die soziale Kompetenz und die Kommunikation im Umgang miteinander zu fördern und durch spielerisch-kämpferische Methoden zu verstärken.
- Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Bewegungserfahrungen erweitern
- Verbesserung des Sozialklimas und der sozialen Toleranz
- Verbesserung der Selbstdisziplin und Impulskontrolle

Methoden
Das Training basiert auf kampforientierten Methoden, die auf einem gemeinsam erstellten Regelwerk gründen.

Mögliche Kampfformen
- Kämpfe mit Schieben, Ziehen, Widerstehen aus unterschiedlichen Positionen.
- Kämpfen mit Handicap.
- Regeln zur Herstellung von Chancengleichheit.
- Kämpfen um Gegenstände, Raum und Körperpositionen.

Organisation

- Trainingsdauer: 2-4 h/Tag und kann einen bis mehrere Tage umfassen.
- Teilnehmerzahl zwischen ca. 8-30.
- Gemeinsames wie genderorientiertes Kämpfen ist möglich.
- Ein größerer Raum mit Turnmatten oder eine Turnhalle sollten vorhanden sein.
- Alle Details werden im Vorfeld mit den Trainern besprochen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Soziale Kompetenztrainings

Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining (I-GSK)
Lichtenbergstr. 13
49088 Osnabrück

mat.wo@t-online.de
www.i-gsk.de

Themen

Anti Aggressions- / Verhaltenstraining
Kommunikationstraining
Konfliktmanagment
Sozialkompetenz
Streitschlichtung

Ähnliche Projekte

Integration, Migration und interkulturelle Konzepte
Camino - Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH

“Buddy - Projekt”
Anne-Frank-Grundschule

Schul-Kul-Tour
Aurelia eV