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"Respekt und 8samkeit im Sport"

Gewalt ist in unserer Gesellschaft in unterschiedlichen Erscheinungsformen präsent: in Familien, im öffentlichen Leben, in der Schule, in der Arbeitswelt - und natürlich auch im Sport, manchmal sogar Teil davon.

Entgegen der allgemeinen Auffassung hat die Kriminalität in den letzten Jahren aber nicht zugenommen, sondern abgenommen. Die Kriminalstatistik belegt, das die absolute Zahl von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen abnimmt. Gewaltdelikte nehmen jedoch entgegen diesem Trend zu. Dunkelfeldstudien widersprechen zwar einer steigenden Anzahl von Gewaltdelikten, verweisen dabei jedoch eher auf eine abnehmende Toleranz der Gesellschaft gegenüber Gewalt und eine erhöhte Anzeigenbereitschaft. Eine Verschiebung vom „Dunkelfeld“ in das „Hellfeld“ findet statt. Die öffentliche Wahrnehmung sieht aber anders aus.

Eine einheitliche Definition des Begriffs „Gewalt“ gibt es nicht. Was die Einen vielleicht noch als „freundschaftliche Schubserei“ und „Spaß“ sehen, ist für die Anderen schon gewalttätiges Verhalten. Mit körperlicher Gewalt werden Menschen geschädigt, um Macht, Einfluss und Kontrolle über sie zu gewinnen. Aber auch Missbrauch, Mobbing, Beleidigung, Nötigung und Erpressung sind Gewaltformen. Sie können oftmals zu einer wesentlich erheblicheren Belastung oder Störung der seelischen Gesundheit führen als körperliche Übergriffe.

Jede Gewalttat ist eine zuviel und deshalb ist es besser sie im Vorfeld zu verhindern!

Verantwortliche in der sportlichen (Jugend-) Arbeit müssen dieser Problematik deshalb präventiv, das heißt vorbeugend, entgegenwirken.Bei vielen Sportverbänden, Vereinen und sportlichen Einrichtungen existieren Präventionsprojekte mit unterschiedlichen Ansätzen und Zielgruppen.

Durch das Projekt „Respekt und 8samkeit im Sport“ sollen Grundsteine für soziale Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen gelegt werden sowie Problemlösungskompetenzen angeboten und Nachhaltigkeit gewährleistet werden. Eine Vernetzung mit der mit dieser Problematik betrauten und von langjähriger Erfahrung geprägten Institutionen und Fachstellen erscheint sinnvoll und wichtig.

Weitere wichtige Partner sind die Eltern, Kindergärten und Schulen. Deswegen sollte Gewaltprävention idealerweise bereits im Kindergarten-, spätestens Grundschulalter beginnen. Ein Schwerpunkt soll dabei die Förderung risikohemmender Faktoren sein. Weiterhin müssen die Maßnahmen auf das Alter, den Entwicklungsstand und weitere zielgruppenspezifische Bedürfnisse wie Geschlecht oder kulturelle/ethnische Hintergründe ausgerichtet sein.

Durch bereits bestehende Projekte und Programme wie „Nicht mit mir“ - Selbstbehauptung für Kinder, Frauenselbstverteidigung, Kooperation Ju-Jutsu Verband Bayern - Weisser Ring usw. werden durch Aus- und Fortbildungsmaßnahmen (z. B. Lizenzverlängerungen) Trainer, Übungsleiter, Kinder- und Jugendschutzbe- auftragte, Präventionsbeauftragte und in der sportlichen Jugendarbeit Verantwortliche sensibilisiert und geschult. Entsprechende Veranstaltungen fanden in den vergangenen Jahren bereits in Kooperation mit der Bayerischen Sportjugend, Kreis Landshut und Bezirk Niederbayern, statt. Die Rückmeldungen waren durchwegs sehr positiv und Teilnehmer berichteten vom erfolgreichen Umsetzen der vermittelten Inhalte.

Durch die Unterstützung von Netzwerkpartnern ist eine interdisziplinäre, fachlich qualitative und nachhaltige Umsetzung gewährleistet.

Die Unterrichtsmaterialen stammen von verschiedenen, seriösen und langjährig erfahrenen Institutionen (z.B. Programm Polizeiliche Kriminalprävention, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Bundeszentrale für politische Bildung, Landeszentrale für Gesundheitsbildung Bayern, klicksafe, Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendschutz, Weisser Ring, Bayerische Sportjugend (Aufzählung exemplarisch - nicht abschließend!).

Weitere Infos finden Sie hier

DJK SV Furth
Schatzhofener Straße 1
84095 Furth

jugendleiter-djk-furth@t-online.de
http://www.djk-furth.de

Themen

Anti Aggressions- / Verhaltenstraining
Gewaltprävention
Konfliktmanagment
Sport
Streitschlichtung

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