Gefördert durch

Projekt "Schnittmengen"

Sportvereine gibt es viele aber das Projekt "Schnittmengen" bietet Jugendlichen die Plattform zur Erlangung von Anerkennung durch Leistung in Verbindung mit ethischer Orientierung (Achtung, Respekt etc.) sowie Leitlinien und Grenzen, die nicht zur Disposition stehen.

Zur Realisierung des Projektes haben sich Polizisten der Kreispolizeibehörde Gütersloh, ehrenamtliche Mitglieder des Islamischen Zentrums Gütersloh sowie Deeskalationstrainer der Gewaltakademie Villigst in Trägerschaft der EKvW zusammengeschlossen. Das war unkompliziert, denn Berührungen gab es bereits zahlreich in der Vergangenheit. So lassen sich zwei ehrenamtlich in der Jugendarbeit des Islamischen Zentrums tätige Mitglieder derzeit zu Deeskalationstrainern ausbilden.

Das Projekt ist nicht zeitlich begrenzt sondern auf maximale Nachhaltigkeit ausgerichtet. Weiter sind Evaluationen im Rhythmus von zwei Jahren geplant, um methodische wie auch strukturelle Veränderungen in die Projektarbeit einfließen lassen zu können.

Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 Jahren wird einmal wöchentlich ein angeleitetes Sportprogramm mit dem Schwerpunkt Fußball angeboten. Zusätzlich findet einmal im Monat ein praxisorientiertes Training zur Deeskalation von Gewalt und zur Steigerung sozialer Kompetenzen statt. Die Inhalte dieser Trainings werden gemeinsam von ehrenamtlich mitarbeitenden Mitgliedern des Islamischen Zentrums Gütersloh, der Polizei im Kreis Gütersloh und der Regionalgruppe Gütersloh der Gewaltakademie Villigst erarbeitet und durchgeführt.

Weitere Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen ergänzen das Programm, den Jugendlichen die Schnittmengen aus ihren Bedürfnissen und Bestrebungen und denen anderer Teile der Gesellschaft aufzuzeigen. Soziale Kompetenz und Handlungsalternativen versetzen Jugendliche in die Situation, auf Gewalt verzichten zu können und Radikalisierungstendenzen abzulehnen.

Die Zielgruppe des Projektes besteht überwiegend aus muslimischen Jugendlichen, die teilweise sehr unterschiedliche Bilder von Gesellschaft und gesellschaftlichen Institutionen aus den Heimatländern ihrer Eltern vermittelt bekommen haben. Deshalb ergibt sich als weitere Zieldefinition eine positive Wahrnehmung von Polizei, Akzeptanz anderer sozialer Werte und das wahrnehmen von Toleranz gegenüber der eigenen Kultur lassen sich durch Veranstaltungen bei und mit verschiedenen Institutionen fördern.

Gleichzeitig entsteht ein „Wir-Gefühl“, was einen positiven Prozess von Peer-Group education voran bringt. Dazu gehört auch der Bereich der Kommunikation, die es zu fördern gilt.

Was einem nicht mehr Fremd ist- davor braucht man sich nicht zu fürchten. Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Kulturen einschließlich der deutschen Lebensweise erkennen und in dieser Gesellschaft gemeinsam nutzen, um ein friedliches Miteinander zu leben. Extremismus jeglicher Art friedlich entgegen zu wirken durch Aufklärung und Erkennung von bewusst missbrauchten Vorurteilen für Ideologien jeglicher Richtungen.

Weitere Ziele sind:

Größe des Projektteams:

Die jeweilige Gruppenstärke beträgt ca. 15 - 20 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 25 Jahre. Das Team besteht im Kern aus 3 Personen:

Unterstützt wird das Projekt von aktiven Muslimen, denen bestimmte Aufgaben entsprechend ihrer jeweiligen Kompetenzen zugeteilt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Projekt

Islamische Zentrum Gütersloh
Wiedenbrücker Str. 33
33332 Gütersloh

izg.muslim@hotmail.de
izg-online.info/

Themen

Anti Aggressions- / Verhaltenstraining
Gewaltprävention
Integration
Interkulturelle Kompetenz
Konfliktmanagment
Sport
Streitschlichtung
Toleranz

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