Gefördert durch

K.O.NTRA GEWALT

„K.O.NTRA GEWALT“  hat als Gewalt- und Suchtpräventionsprojekt das Ziel, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene über den Zusammenhang von Alkohol und Gewalt zu sensibilisieren, Strategien zur Vermeidung von übermäßigem Alkoholgenuss und daraus entstehenden Konflikten zu entwickeln, das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl junger Menschen zu stärken und positive Lebensentwürfe sowie soziale Kompetenzen in Schule, Beruf und Freizeit zu entwickeln. Über den Zugang sportpädagogischer Angebote (Kampfsportarten, Joggen, Klettern und Tauchen u. a.) wird der Zugang zu sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 21 Jahren, vorwiegend mit Migrationshintergrund, erreicht. Elternarbeit und der Aufbau von Netzwerken in Schulen, Sport und freizeitpädagogischen Einrichtungen und Jugendverbänden ergänzen das Angebot von „K.O.NTRA GEWALT“. Das Projekt des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.V. wird von der Aktion Mensch unterstützt.

1) Zielgruppe:

2) Ziele des Projektes:

3) Umsetzung des Projektes zur Erreichung der Ziele:

Das Projekt setzt sich aus verschiedenen aufeinander abgestimmten Bausteinen zusammen. Einzelne Aktivitäten werden insbesondere in Stadtteilen Freiburgs angeboten, in denen verstärkt sozial benachteiligte junge Migranten und Migrantinnen leben. Zentrum des Projektes ist der Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.V.

4) Dokumentation/Evaluation:

Die Ergebnisse des Projektes werden mit der Hilfe des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, unter der Leitung des Sportpsychologen Prof. Dr. Reinhard Fuchs, wissenschaftlich dokumentiert und ausgewertet. Anhand von Fragebögen (z.B. zur Thematik der Gewaltbereitschaft oder zum Alkohol- und Drogenkonsum) wird evaluiert, wie geeignet Maßnahmen des Projektes sind, einzelne Problemsituationen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu  bewältigen. Außerdem wird das Projekt Gegenstand mehrerer Zulassungs- und Diplomarbeiten sein.

5) Nachhaltigkeit:

Es ist geplant, das Projekt „K.O.NTRA GEWALT“ auch über den Förderzeitraum hinaus, begrenzt auf das Stadtgebiet Freiburg, weiterzuführen. Neue Wege, die mit einzelnen Aktivitäten beschritten werden, erweitern das Spektrum einer nachhaltigen Gewalt- und Suchtpräventionsarbeit. Der Austausch und die Reflexion von Erfahrungen, verbunden mit einer qualifizierten Evaluation, bieten ein wichtiges Handlungsinstrumentarium von weiterentwickelten Konzepten der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die gefährdet sind oder bereits in Gewaltaktionen verstrickt sind. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen beteiligten Institutionen und Einrichtungen bietet darüber hinaus die Chance, durch koordinierte und abgestimmte Maßnahmen für einzelne oder eine Gruppe von jungen Menschen eine nachhaltige Wirksamkeit zu erreichen, Konfliktlösungen ohne Einsatz von Gewalt zu erzielen.

 

 

 

K.O.NTRA GEWALT

Caritasverband Freiburg-Stadt e.V., Fachdienst Migration
Sundgauallee 8
79110 Freiburg

zvonimir.paradzik@caritas-freiburg.de
www.caritas-freiburg.de

Themen

Gewaltprävention
Sozialkompetenz

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