Gefördert durch

gerne daheim in Schweinfurt

Wie erfährt Kriminalprävention besondere Berücksichtigung in dieser Kommune?
Der Stadtrat hat im vergangenen Herbst einstimmig beschlossen, das Präventions- und Integrationsprojekt „gerne daheim in Schweinfurt“ auf unbestimmte Zeit fortzusetzen. Dabei wurden die Handlungsempfehlungen aus dem Projektbericht 2007 – 2010 als Leitlinien für die künftige Arbeit übernommen. Das Projekt ist mit einem Budget von jährlich rund 300.000 € ausgestattet. Es erhielt im Jahr 2004 bereits den Förderpreis Kriminalprävention und besteht 2012 im zehnten Jahr.
 
1. Welches war die Ausgangssituation für das Projekt, welchen Zustand wollen Sie verändern? (Handlungsbedarf)
Verschmutzte Straßen, Wege, Plätze und öffentliche Grünanlagen sowie aggressives Verhalten jugendlicher Cliquen und anderer Randgruppen führten zu einem teilweise recht diffusen Sicherheitsgefühl in der Bürgerschaft. Die problematische Sicherheitslage spiegelte sich in den hohen Häufigkeitszahlen in der Polizeistatistik wieder. Hinzu kam ein akuter Handlungsbedarf in Fragen der Integration aufgrund der großen Zahl an Zuwanderern aus dem Ausland nach Schweinfurt.
 
2.  Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen? (Projektziele)
Die 2002 beschriebenen Projektziele waren:
-  die Sauberkeit in der Stadt zu steigern, bzw. zu erhalten,
-  die objektive Sicherheit zu verbessern und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken,
-  eine lebenswerte, sichere Stadt als Standortfaktor anbieten zu können,
-  die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,
-  für Toleranz, Gewaltlosigkeit und Zivilcourage zu werben,
-  für eine Vernetzung, wo immer notwendig, zu sorgen.
 
3.  Was unternehmen Sie, um diese Ziele zu erreichen? (Projektmaßnahmen)
Das Projekt nimmt die Handlungsfelder öffentliche Ordnung, Sicherheit im öffentlichen Raum und Integration in den Blick, entwickelt förderliche Maßnahmen und setzt diese in Netzwerken in Zusammenarbeit mit diversen Projektpartnern um. In die Maßnahmeentwicklung fließen gesellschaftliche Trends, politische Rahmenbedingungen und wissenschaftliche Erkenntnisse ein, um effiziente und effektive Lösungen zu gewährleisten.

4.  Wie stellen Sie fest, ob Ihre Maßnahmen auch die gesetzten Ziele erreichen? (Wirksamkeit)
Indikatoren für den Erfolg der Maßnahmen sind die Kriminalitätsstatistik in Verbindung mit der verbesserten örtlichen polizeilichen Lage, die kontinuierliche in der Regel qualitative Evaluation durchgeführter Teilprojekte, die Übernahme von Teilprojekten in Regelangebote, sowie nicht zuletzt das Bild in der Öffentlichkeit, das sich in Beschwerden und Zeitungsberichten widerspiegelt.
 
5.  Welche (Zwischen-) Ergebnisse gibt es?
Der erste Projektbericht 2007 konstatiert eine wesentliche Verbesserung im Bereich der Sauberkeit im öffentlichen Raum, eine ausgewogene Bilanz im Bereich der Sicherheit und Ordnung und stellt im Bereich der Integration einen großen Handlungsbedarf fest. Die Handlungsempfehlungen im zweiten Projektbericht 2010 (http://www.schweinfurt.de/m_1916) basieren in punkto öffentlicher Sicherheit und Ordnung auf einen in der Zwischenzeit erreichten zufriedenstellenden Status Quo, den es primär zu halten gilt. Für die Integration von Zuwanderern stellt der Bericht eine Vielzahl von Projekten fest, die in den nächsten Jahren systematisch verankert werden müssen, um nachhaltig wirken zu können.

Projektleiter:
Herr Harald Mantel, Stadt Schweinfurt,
Herr Peter Feser, Polizeiinspektion Schweinfurt


 

gerne daheim in Schweinfurt

Stadt Schweinfurt
Markt 1
97421 Schweinfurt

Harald.Mantel@Schweinfurt.de

Themen

Gewaltprävention

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