Gefördert durch

Der fünfte Workshop im Rahmen der Aktion „Gewalt verhindern – Integration fördern“ führte uns nach Albstadt Ebingen. Dort wurden wir durch den Schulleiter der Hohenbergschule Georgios Mpouras und seinen Kollegen Ertekin Avcilar herzlich in Empfang genommen und konnten bereits am Vorabend des Workshops einen persönlichen Einblick in die engagierte Arbeit der Schule vor Ort und die Weiterentwicklung dieses Good-Practice-Beispiels aus der ersten Runde gewinnen.

Am 27. und 28. September 2012 fand in der Hohenbergschule der fünfte Gewaltpräventions- und Integrationsworkshop dieser Aktionsrunde statt. Neben der Schulleitung und den Lehrkräften der Hohenbergschule nahmen Vertreter der Schalksburgschule, der Kunst- und Musikschule, des Kultusministeriums Baden-Württemberg sowie zahlreiche außerschulische Akteure u. a. der Kommunale Kriminalprävention Zollernalbkreis e. V., das Integrationsforum und der ASV Ebingen an der Veranstaltung teil. Beim Workshop konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen im Bereich Gewaltprävention und Integration einbringen, neue Programme und erfolgreiche Projekte kennen lernen, Kontakte knüpfen und sich stärker lokal vernetzen. Ein besonderer Schwerpunkt am ersten Workshoptag bildete außerdem das Thema Cybermobbing, zu dem die Fachreferentin vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Doris Jöhle-Gutmacher, einen informativen Vortrag mit zahlreichen Handlungsempfehlungen für die Praxis hielt.

Nach der darauf folgenden Präsentation von Good-Practice-Beispielen aus der ersten Aktionsrunde und der Vorstellung des bereits etablierten Rahmenkonzepts der Hohenbergschule entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam neue Ideen für lokale Projekte der Gewaltprävention und Integration. Vielversprechende Projektansätze entstanden dabei im Bereich Sport, Kunst und Cybermobbing. Sie sollen anschließend im Detail herausgearbeitet werden und unter der Beteiligung der Hohenbergschule und der Schalksburgschule sowie mit Unterstützung weiterer Partner vor Ort in den nächsten Monaten an den Start gehen.

Der zweite Workshoptag rückte Fragen der Unterrichtsgestaltung rund um Gewaltprävention und Integration in den Mittelpunkt. Es fand eine rege Diskussion über die bereits in Aktionsphase I erstellten Arbeitsmaterialen für Grund- und weiterführende Schulen statt. Daraus konnten wichtige Hinweise und Empfehlungen für die Weiterentwicklung und den Einsatz der Materialien im Unterricht gewonnen werden.

Detaillierte Informationen über die fünf Workshops mit Ergebnissen zur Umsetzung der Unterrichtskonzepte und zur Weiterführung der bei den Workshops entwickelten Projekte finden sich in der Abschlussdokumentation.